Männer und Frauen- wie links und rechts ein Ganzes bilden können

Aktualisiert: 27. Okt. 2021

Ratio und Emotion



Willkommen!

Warum verstehen wir uns so oft nicht?

Zwei Wesen der gleichen Spezies. Und doch könnten wir unterschiedlicher kaum sein. Nicht nur gemäß unserer anatomischen Gegebenheiten, die übrigens, zusammengefügt erst den Sinn des körperlichen Unterschiedes deutlich werden lassen.

Nicht nur sexuell.

Unsere jeweiligen Veranlagungen sind ebenfalls sinnvoll. Bringt jeder seinen Part ein, ist für alles gesorgt.


Es sind die Gehirnhälften!



Das menschliche Gehirn ist mit jeweils einer Hälfte einer unserer Gattungen zugeordnet.

Die rechte Seite steht für Kreativität, Empathie, Mütterlichkeit, Heilung.

Hier befindet sich der Sitz der Emotion. Dies ist die Seite, welche der Weiblichkeit zugeordnet ist. Der empfangende Aspekt.


Die linke Seite steht für analytisches Denkvermögen, Ratio, Planung, Kampf. Kriegskunst.

Hier befindet sich der Sitz des Verstandes.

Dies ist die Seite, welche der Männlichkeit zugeordnet ist. Der gebende Aspekt.



Was natürlich keinesfalls bedeutet, wir Frauen könnten überhaupt nicht logisch denken, oder Männer nichts fühlen.


Die zugeordneten Aspekte dominieren lediglich.


Warum ist die Kluft zwischen den Gehirnhälften zum Teil so groß, dass kein Miteinander möglich ist?


Zum einen natürlich durch Erziehung.

Zum anderen haben wir Angst und ziehen uns zurück.


 

Männer versorgen. Männer beschützen. Männer führen.

Frauen nehmen das sehr gerne in Anspruch, haben jedoch Angst davor, dominiert oder gar unterdrückt zu werden.


Irgendwann hat sich die Frau in ihrer Rolle nicht mehr wohl gefühlt, die Zeiten haben sich geändert, und sie hat angefangen, auf die Ressourcen ihrer linken Gehirnhälfte zuzugreifen und sich diese zu Nutze gemacht.


 

Frauen umsorgen. Frauen behüten. Frauen heilen.

Männer nehmen das sehr gerne in Anspruch, fühlen sich jedoch in der heutigen Zeit oftmals völlig überfordert, Verantwortung für die Frau zu übernehmen, was auch überhaupt nicht mehr zeitgemäß ist.

Männer haben Angst davor, dass die weiblichen Emotionen sie zu sehr einnehmen, und sie nicht damit umgehen können.



 

Wir sprechen energetisch also tatsächlich zwei unterschiedliche Sprachen.

Und wir haben Bedürfnisse, die unseren jeweiligen Anlagen geschuldet sind.


Ich brauche als Frau mitfühlendes Verständnis. Ich wünsche mir Tiefe.

Ganz genau so wie ich bei einem Mann seine Aspekte bewundere und sehr männlich finde.


Ich hätte also gerne eine eierlegende Wollmilchsau.

Ein Wesen, das alles ist.


Sicherlich hat Mann auch weiche, emotionale Anlagen, wenn er ein Mann ist, der von seiner emotionalen Gehirnhälfte dominiert ist.

Nur dann vermisse ich ganz sicher seine kraftvolle Männlichkeit, die mich doch sicher und beschützt sein lässt!


Äußerst verzwickt!


Männer lieben die weiche, emotionale Seite an uns Frauen. Unsere Hingabe. Unsere Sanftheit.

Grundsätzlich.

Nur, und das weiß ich aus vielen Gesprächen, bewundern Männer auch die Stärke, und die Eigenständigkeit an uns Frauen.

Nur bitte nicht immer und grundsätzlich!

Also wäre es ebenfalls gut, alles zu sein.


Ich glaube, dass dies die Gründe sind, warum Menschen fremdgehen. Partnerschaften beenden.

Weil sie zum einen aufgrund ihrer Erziehung nicht in ihrer Weiblichkeit, bzw. in ihrer Männlichkeit verankert sind.

Sie sind mit sich selbst im Unklaren.

Und daher wissen sie schon zweimal nicht, was sie sich von ihrem Partner wünschen, bzw. was sie als Ergänzung brauchen.



Ich kann als Frau nicht erwarten, dass mein Partner ein emotionaler, hoch sensibler Mensch ist, wenn ich einen Mann möchte.

Bin ich hoch sensibel, einfühlsam und sehr weiblich, dann brauche ich die logische Ratio, den klaren Verstand des Mannes, seine Kampfkunst, den kriegerischen Aspekt, damit ein harmonischer Ausgleich entstehen kann.


Ebenso braucht die Frau, welche stark in Ihrer linken Gehirnhälfte verankert ist, einen Mann, der eher im emotionalen, weiblichen Bereich ansässig ist, damit auch hier ein rundes, harmonisches Ganzes entstehen kann.


Niemand sollte sich in einer Partnerschaft genau das wünschen, was man selbst bereits ist, denn die eigenen Stärken und Schwerpunkte werden vom Gegenüber gebraucht.

So haben wir alle zu geben, dürfen empfangen und uns damit stärken.


Das Geheimnis ist auch hier Respekt.


Nehmen Sie Ihren Partner, wie er oder sie ist!

Jeder hat Phasen, alles unterliegt Zyklen, wenn auch klare Schwerpunkte dominieren.


Verlangen nicht, sondern nehmen Sie an und geben Sie!


Sie brauchen keinen hoch emotionalen Partner, wenn Sie das selbst bereits bist, und kein Mann muss sich vor der weichen, weiblichen Seite seiner Partnerin fürchten!

Sie schenkt sie.

Sie dürfen sich geborgen fühlen, und Frau darf sich beschützt fühlen.


Ich denke, es gibt keine passendere Verbindung zwischen den Partnern, als diese Ergänzung.


Liebe Frau, wenn Sie emotionale Gesellschaft brauchen, dann umgeben Sie sich mit Frauen.

Bildet Frauenkreise und zelebriert Eure Weiblichkeit, lebt Magie, seid miteinander und füreinander und schafft entsprechende Energiefelder.


Verehrter Mann, um Ihre Männlichkeit, Ihre Stärke und Ihren glasklaren Verstand zu leben, unternehmen Sie immer wieder etwas mit anderen Männern.

Zelebriert Eure Stärke, Euren Kampfgeist, Euren Mut und Eure Dominanz!


Ihr müsst das nicht an Schwächeren ‚auslassen‘ im Gegenteil!

Ihr sollt es leben!

Gemeinsam. Kräftemessen, ohne Krieg zu führen.



Was kann ich nun gezielt tun, wenn es einfach nicht klappt?

Kommen Sie mit sich selbst ins Reine.

Lösen Sie sich von den übernommenen Konditionierungen Ihrer Eltern und Großeltern, sofern Sie damit nicht konform gehen.


Nie war dieses Thema brisanter als heute.

Selbstfindung. Wer bin ich wirklich?

In Zeiten von alleinerziehenden Elternteilen eine große Aufgabe.

Wir MÜSSEN alles sein. Und das ist eine riesengroße Belastung.


Die Verwirrung darüber, welcher Gehirnhälfte ich mich grundsätzlich zugehöriger fühle, war nie größer als heute.

Es gab schon immer diese Verzweigungen, Verstrickungen und Unklarheiten, die jetzt auch in der Öffentlichkeit nach einer Statuszuordnung verlangen.


Ursache hierfür können jahrhundertelange Ignoranz, Intoleranz und Inakzeptanz des eigenen, und des anderen Geschlechtes sein.

Rollen, die uns aufgezwängt wurden, Verfolgungen, welche in Massenmorden endeten, Verhöhnungen und Ablehnungen der Identitäten.


Daraus entstand Angst, Verwirrung und tief im Unterbewusstsein verwurzelte Unsicherheit.


Globale Heilung ist hier vonnöten. Die weit zurück in die Vergangenheit reichen muss.



Eine kleine Hilfestellung für Sie ganz persönlich


Ihr Körper spricht klar und deutlich zu Ihnen, was im Argen liegen könnte.

Die rechte Gehirnhälfte ist mit Ihrer linken Körperseite in Kommunikation.

Und umgekehrt.

Ihre linke Gehirnhälfte ist mit Ihrer rechten Körperseite in Kommunikation.


Treten bei Ihnen Symptomatiken in Form von körperlichen Beschwerden auf, können Sie Erkennen, wo es krankt.


Mit welcher Ihrer Gehirnhälften Sie nicht konform gehen.


Oder ob Sie gar beide ablehnen. Oder sich abgelehnt fühlen.



Ebenso ist Konzentrationsschwäche ein ganz klares Zeichen dafür, dass Ihre beiden Gehirnhälften nicht miteinander kommunizieren.

Können Sie Ihre Aufmerksamkeit nicht fokussieren?


Halten Sie beim Schreiben ein Blatt Papier extrem schräg?

Beginnen Sie erst kurz vor der Mitte des Blattes, die Zeile zu beschreiben, oder hören Sie kurz nach der Mitte auf?


Auch hier kommunizieren Ihre beiden Gehirnhälften nicht miteinander.


Es gibt wundervolle kinesiologische Übungen, womit ein Ausgleich, eine Verbindung hergestellt werden kann.


Das sogenannte Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom wird nicht nur bei Kindern festgestellt.

Versuchen Sie, Ihre Gehirnhälften miteinander in Kommunikation zu bringen, und seien Sie gespannt was passiert!


Mit Ihrer Aufmerksamkeit, mit sich selbst und auch mit Ihrem Partner.



Anmerkung:

Die klassische Mann- Frau Bezeichnung trifft natürlich auch auf gleichgeschlechtliche Verbindungen zu!

Sie dürfen alles analog für sich übernehmen, falls Ihr Partner und Sie vom gleichen Geschlecht sind.




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